Trauringe - die Auswahl
Im Gegensatz zum Verlobungsring, der
in Deutschland normalerweise am Ringfinger der linken Hand getragen
wird, stecken
sich Braut und Bräutigam die Trauringe
an den Ringfinger der rechten Hand. Dies ist auch in Österreich so.
Allerdings gilt:
Andere Länder, andere Sitten. Denn in anderen Nachbarländern wie
Schweiz oder Frankreich werden die Eheringe
links getragen. Allerdings ist es natürlich keine Pflicht, den
Trauring rechts zu tragen (oder links), sondern einfach nur
eine
Sitte des betreffenden Landes oder Gebietes. Es ist also eher ein
Detail, das nicht so wichtig ist.
Viel interessanter ist die Frage,
für welches Edelmetall sich das Brautpaar
entscheidet. Fällt die Entscheidung für Gold, das
nichts von seiner Faszination verloren hat, oder greift man lieber
zum moderneren Platinring. Trotz dieser nicht ganz einfachen
Entscheidung fiebern Brautpaare diesem Juweliertermin vor der
Hochzeit ganz besonders entgegen.
Eheringe aus Gold oder Platin
Wie beim Kauf des Brautkleides oder
des Hochzeitsanzuges für den Bräutigam auch ist diese Entscheidung
sehr stark
vom persönlichen Geschmack abhängig. Gold ist das
Edelmetall, aus dem jahrzehntelang die Trauringe gefertigt wurde.
Man
hat zum einen die Wahl zwischen Weißgold, Gelbgold oder Rotgold,
aber natürlich auch die Möglichkeit, sich für einen
Bicolor-Ring zu entscheiden. Gold ist ein altbewährtes
Schmuckmetall, das nichts von seinem Glanz verloren hat.
Platin ist das modernere
Schmuckmetall. Wegen seines hohen Schmelzpunktes konnte es lange
Zeit weder für Eheringe
noch
für sonstigen Schmuck verwendet werden. Platin
gilt als edel, rein und sehr selten, da es in größeren Mengen nur
in Rußland
und vor allen Dingen Südafrika vorkommt.
Die Legierung
Über die Legierung erhält man
Informationen über die Anteile des Edelmetalls im Schmückstück.
Die Zahlen 333, 585 oder
auch 750 bei Gold sagen aus, dass ein 750er Trauring aus Gold eben
750 Goldanteile besitzt oder, anders ausgedrückt, zu
75% aus Gold gesteht. Die restlichen 25% bestehen aus einem anderen
unedlen Metallen.
Bei Platinschmuck sieht man hier
schon einen Unterschied: Nur ein Platinring darf mit einem Stempel
"Pt 950" geprägt sein.
Da bedeutet wiederum, dass nur Platin mit einer Reinheit von 95%
verarbeitet wird. Dies ist auch der Grund dafür, warum
Platinschmuckstücke als besonders edel und rein gelten. Eine
weitere positive Eigenschaft ergibt sich daraus für Menschen,
die Probleme mit Hautauschlag oder Allergien haben: Bei Trauringen
aus Platin treten eben wegen dieser hohen Reinheit
keine
Rötungen oder Juckreize auf.
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online seit 16.04.2008)
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