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Wohin im Urlaub?
Wie in sehr vielen anderen Bereichen auch lässt sich über Geschmack bekanntlich streiten. Welche nun die schönste ist – ich denke die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so schwierig.

Die sieben Hauptinseln der Kanaren haben als Gemeinsamkeit zwar ihren vulkanischen Ursprung, aber ansonsten sind sie doch recht unterschiedlich. Eigentlich müsste man die Frage etwas umformulieren, z.B.: Auf welcher Kanareninsel kann ich einen Badeurlaub machen? Oder: Ich möchte in den Ferien nicht nur im Liegestuhl sitzen, sondern auch Wandern oder Ausflüge machen. Ist das auf Teneriffa und Fuerteventura möglich?
Kann man seine Vorstellung von Urlaub dann umsetzen, dann ist es hier meistens auch schön. Die beiden genannten Inseln sind grundsätzlich sehr unterschiedlich.
Auf Fuerteventura gibt es nicht viel zu besichtigen, allerdings gibt es herrliche Sandstrände. Auch Wandern lässt sich durchaus hier.
Ein Urlaub auf Teneriffa ist wesentlich abwechslungsreicher, schon wegen der beiden unterschiedlichen Gesichter der Insel: Der grüne Norden, dafür etwas feuchter, und der karge, aber warme Süden mit der sprichwörtlichen Schönwettergarantie. Als Ausflugsziele zu empfehlen sind der Teide mit Caldera de las Canadas im Nationalpark. Über das Tenogebirge im Südwesten kann man sich mit einem Mietauto den Norden der Insel erfahren, um dann weiter das Anaga-Gebirge zu durchqueren. Besonders beeindruckend ist, wenn man auf Pflanzen wie Heidekraut oder Farne trifft. Zuhause eher kleinwüchsig erreichen sie hier auf Teneriffa auf einmal Mannshöhe.
Welche auch immer die persönlich Lieblingsinsel wird, das große Plus von allen ist das ausgesprochen angenehme Klima. Im Winter sind es meist nicht weniger als 18 Grad, im Sommer meist nicht heißer als 30 Grad.
Ich für mich muss immer wieder feststellen: Wenn bei uns in Deutschland die Blätter fallen, dann lockt
Teneriffa, Fuerteventura und Co. mich Jahr für Jahr, auf den Kanarischen Inseln der Kälte, Schnee und Eis wenigsten für einige Tage zu entfliehen.
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